Allgemeine Infos


Mit ca. 1000 Einwohnern ist Sötenich der zweitgrößte Ortsteil der Gemeinde Kall (Nordrhein-Westfalen).

Ortslage von Sötenich: 385 m NN.

Höchstes Gebäude: Pfarrkirche St. Matthias mit einer Höhe von 27 m.  Durch den Ort fließt die Urft.

Der Kindergarten Sötenich ist eine eingruppige Einrichtung und verfügt über insgesamt 20 Plätze, davon 4-6 Plätze für Zweijährige.

 

Das bereits zur Römerzeit entstandene "Suetoniacum", heute - Sötenich - liegt geschützt in einer waldreichen Umgebung im Herzen der Nordeifel.

Der Feldherr Julius Cäsar war der erste Römer der unseren Raum um 53 v. Chr. mit bewaffneter Heeresmacht durchzog. Die Römer nannten unseren Ort Suetoniacum.

Es steht fest, dass sich ehemals bei uns am Giertzenberg eine römische Siedlung befand, die nach einem römischen Beamten namens Suetonius benannt wurde, der seinerzeit hierher beordert war, um die Kalkverarbeitung für die sich im Bau befindliche römische Wasserversorgung (Römerkanal) zu beaufsichtigen. Das “iacum” ist eine Bezeichnung der Römer für Gehöfte oder Dörfer der Kelten.

Bereits seit Generationen kommen Geologen, Naturfreunde und Hobbysammler in die Sötenicher Mulde um aufschlussreiche fossile Versteinerungen zu sammeln, wie sie in vielen Museen in aller Welt zu sehen sind.

 

Ehemals existierte in Sötenich ein bedeutender Erzbergbau, welcher u. a. von der Eisenhütte Münchrath (auch Mönchenrath) betrieben wurde. Hauptsächlich wurde hier Manganeisen abgebaut. An mehreren Stellen unter der Erdoberfläche in Sötenich, besonders jedoch am Eltzenberg unterhalb des sich dort befindlichen Kriegerehrenmals, sowie im Nachbarort Urft unterhalb der Burgruine Stolzenburg befinden sich relativ gut erhaltene Teile der römischen Wasserleitung (Römerkanal), die vor etwa 2000 Jahren bis nach Köln führte.